Notenköpfe, Flyer von Rainer R.
Michael Seemann, musikalischer Leiter
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Singen der Chöre am Waldkater in Hettstedt
am 10.09.2017
"Singen am Waldkater", eine nicht einfache Entscheidung.
Vor Jahren wirkten vor allem die Hettstedter Chöre mit, zeigten ihre Verbundenheit zur Heimatstadt Hettstedt und vor allem zu den Bewohnern des III. Wohnkomplexes, zu dem die Gaststätte " Zum Waldkater" gehört. Inzwischen sind die Mitgliederzahlen der Chöre gesunken, einige Chöre treten gar nicht mehr auf. Jedoch freuen sich zunehmend Chöre aus der Umgebung, einmal am Waldkater mitsingen zu können.
So waren in diesem Jahr der gemischte Chor aus Quenstedt und der Männerchor Osterhausen angereist.
Unser Chor eröffnete das Konzert mit dem Bergmannslied "Glück auf".Dann erklangen vor allem bekannte Volkslieder, die auch von vielen Gästen mitgesungen wurden. Es folgten die genannten Gastchören, die auch schöne, passende Stücke ausgesucht hatten. Nach ihnen erfreuten die Südharzmusikanten und der Shantychor vom Chor der Walzwerker die zahlreich erschienenen Besucher. Geschätzt wurde eine Gästezahl von etwa 400 Personen. So viele waren gekommen, dass schließlich die Sitzplätze nicht reichten und viele Interessierte stehend zuhören mussten.
Zum gemütlichen Kaffee trinken, Kuchen essen und Chorgesang hören waren die Bewohner der umliegenden Häuser, aber auch Gäste aus ganz Hettstedt und den Wohnorten der Gastchöre gekommen. Allseits sah man erwartungsfrohe Gesichter. Man freute sich, Freunde und alte Bekannte wiederzusehen, auch den Hettstedter Sängerinnen und Sängern zu begegnen. Die auswärtigen Chöre wurden herzlich aufgenommen. Hände wurden geschüttelt, man umarmte sich. Dabei hörte man immer mal wieder: " Mensch Paul, du bist auch nicht mehr der Jüngste" oder "Jünger seid ihr nicht geworden. Nur gut, dass dieser Kelch an keinerm vorüber geht." So war der Nachmittag ein entspanntes Treffen einer großen Fanfamilie, die ihre sozialen Kontakte pflegen konnte, die Freude am Gesang hatte.
Es schien kein Problem zu sein, dass die Chöre viel weniger Sänger hatten als in den vergangenen Jahren, dass das Durchschnittsalter der Chöre gestiegen ist. Man freute sich, dass die Stimmen der Sängerinnen und Sänger und damit der Klang der Chöre angenehm waren, dass man oft mitsingen konnte , dass man sich unter Feunden wohlfühlen konnte. Den Mitwirkenden wurde Anerkennung gezollt und ihnen vielmals gedankt.