Notenköpfe, Flyer von Rainer R.
Michael Seemann, musikalischer Leiter
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Chorona und Chor
2020

Eine solche lange Pause hatte unser Chor in den 68 Jahren seines Bestehens wohl noch nicht erlebt, Von März bis Mitte Juli waren wir, wie alle Chöre in den von der Pandemie betroffenen Ländern, zum Schweigen verurteilt.

Im August durfte dann wieder unter Auflagen im Freien gesungen werden. Familie P. stellte uns ihren Garten in Welfesholz zur Verfügung. 

Welch eine Aussicht, wieder singen zu können! Wir setzten uns mit ausreichend Abstand zueinander im Halbkreis zum Chor zusammen.

Wen wundert es: Die Stimmen waren eingerostet, kamen aber allmählich in Schwung. Seltsam und gewöhnungsbedürftig: Die anderen Sängerinnen und Sänger hörte man aus einer gefühlten Entfernung von 5m singen, und immer etwas später als sich selbst.

Das Wichtigste aber war, wir waren wieder zusammen, und wir konnten wieder gemeinsam singen.


Kerstin und Uwe, habt herzlichen Dank! Es war eine Wohltat, eine große Freude, ein Geschenk, wieder singen zu können!

Ende August kam endlich die Nachricht, den Chören wird erlaubt, in geschlossenen Räumen zu singen.Dabei müssen nach allen Seiten um eine Person 2m Abstand gehalten werden und zum Dirigenten 4m.
Uns stellte sich die Frage, woher bekommen wir einen so großen Raum?

Wie wäre es in der "Gangolfkirche", hieß dann das Zauberwort.

Michael und Manfred gelang es, bei den Stadtvätern eine Probenerlaubnis zu erwirken.

Am 01.09.2020 fand dann die erste Probe im Bergwerkskirchlein statt. Platz war genug. An die Entfernungen zwischen uns Sängerinnen und Sängern hatten wir uns inzwischen gewöhnt.
Der Wind konnte die Töne nicht mehr entführen.
Und langsam kam der schöne Klang des Gesangs zurück.

Wir danken euch, liebe Stadtväter und -mütter.Ihr ermöglicht uns, ein liebgewordenes Stück Lebensqualität zurück zu erobern.
Wir haben uns riesig gefreut!
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WWir danken euch, liebe Stadtväter und-Mütter!
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